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MARKTPLATZ

Wieviel Handel braucht der Ort, und wo?

Mit einem Kaufkraftgutachten wollte das Rathaus die weitere Ansiedlung von Einkaufsmärkten steuern (Bericht hier) - doch dieses Vorgehen wurde nachträglich nun als nicht praktikabel erkannt. 'Das Geld für so ein Gutachten können wir uns sparen', sagte Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler, nachdem sie es vor kurzem noch vehement empfohlen hatte. Einzig wirksames Instrument sei ein Einzelhandelsgutachten, das alle diesbezüglichen Pläne der Gemeinde bündele. Dazu wollte sich der Gemeinderat freilich noch nicht durchringen.
Peter Benthues kritisierte, dass mit einem derartig umfassenden Konzept das ursprünglich konkrete Anliegen, einen weiteren Markt an der Sonnenstraße zu verhindern, 'schon sehr weit ausgedehnt' werde. Er sah zudem das Risiko, 'dass genau die Frage, um die es uns geht, möglicherwerise nicht beantwortet wird'. Und vor allem könne ein derartiges Konzept dem gerade breit diskutierten Ortsentwicklungskonzept zuwieder laufen, warnte Benthues. Peter Lemmen warb zwar für das Gutachten, 'wenn wir das nicht alles laufen lassen wollen', akzeptierte aber Benthues´ Bedenken bezüglich der Ortsentwicklungsplanung.
Einstimmig verständigte sich der Ausschuss darauf, zunächst noch die für 16. Mai angesetzte abschließende Beratung des Ortsentwicklungskonzeptes abzuwarten. Das Gutachten dränge freilich auch, mahnte Lemmen, 'sonst wird dort wieder ein sehr dicker Pflock gesetzt, wie wir ihn nicht wollten'. Klaus Hornung sagte, man müsse handeln, damit nicht 'total unglaubhaft wird, was wir immer reden', sagte er in Bezug auf die Versprechen aller Gruppierungen, ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten zu erhalten.


23.04.2006    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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