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ORTSGESCHEHEN

Karten für die Bahn neu gemischt

Die Pläne des bayerischen Verkehrsministeriums für einen viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke München-Landshut schaffen für die aktuellen Pläne einer Troglösung für die Bahn durch den Ort völlig neue Voraussetzungen. „Das wird jetzt eine ganz andere Debatte“, erwartet Bürgermeister Christian Kuchlbauer.
Bei den Planungen war als Vorgabe ausdrücklich offen gelassen, ob die zwei Zusatzgleise entlang des bestehenden Schienenkörpers und daher durch den Ort führen würden oder auf einer völlig neu zu erschließenden Trasse, mutmaßlich entlang der Autobahn A92. Sollten die Gleise außerhalb des Ortes verlegt werden, könnte dort Fern- und Güterverkehr abgewickelt werden und durch den Ort ausschließlich die S-Bahn.
Die Bahnschranke wäre dann viel seltener als jetzt geschlossen, der Lärm im Ort würde drastisch reduziert. Damit wären die Voraussetzungen für einen Bahntrog völlig anders. Auch technische Zwänge der Planung entfielen, weil im Trog dann nur noch S-Bahn-Verkehr abgewwickelt werden müsste.
Dass die viergleisige Lösung durch eine Erweiterung der Gleiskörper innerorts geschaffen werden könne, halten mindestens die Bürgermeister von Ober- und Unterschleißheim für völlig illusorisch. „Das ist definitiv nicht vorstellbar“, sagte Unterschleißheims Bürgermeister Christoph Böck.
Allee Anliegerkommunen zwischen Oberschleißheim und Freising mussten von der Planungsvolte des Verkehrsministeriums aus der Zeitung erfahren. „Da gibt es jetzt viel zu bereden“, sagte die Freisinger Rathaussprecherin Christl Steinhart.
Mit der Route entlang der Autobahn, einst als Strecke für den Transrapid ersonnen, könnten sich die Anliegerkommunen schon anfreunden. „Das eröffnet schon auch Chancen“, betont Kuchlbauer. In der Konsequenz müsse man dann „verhindern, dass noch irgendein Güterzug durch die Orte fährt“. Dann wäre für die S1 auch ein Zehn-Minuten-Takt denkbar.
Ausdrücklich betonten Böck und Kuchlbauer aber, dass auch dort optimaler Lärmschutz für Betroffene sichergestellt sein müsse. "Einer Belastung von Riedmoos muss auf jeden Fall entgegengewirkt werden", kündigt Böck an.
Der Echinger Bürgermeister Sebastian Thaler findet die Untersuchungen uneingeschränkt zu begrüßen, „die öffentliche Infrastruktur hinkt 15 bis 20 Jahre hinterher“. Vor allem erwartet der Bürgermeister „nach 30 Jahren hin und her“ endlich Klarheit über die Situation.
In Oberschleißheim werden bei der derzeitigen Sanierung der Gleisstrecke die bestehenden Parallelgleise am alten Bahnhof entfernt und der Gleiskörper verschmälert. Sie jetzt zu entfernen und dann für die Erweiterung wieder zu verlegen, wäre „komplett unlogisch“, betont Kuchlbauer, der ebenfalls von einer außerörtlichen Lösung ausgeht.


06.08.2018    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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