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Lesermail zum Artikel: 'Alles machbar, alles teuer'

Diese neue Variantenstudie hat im Ergebnis nichts Neues gebracht, außer eigentlich vermeidbare Kosten.
Fakt ist, dass nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz Bund, Land und Bahn für die Finanzierung der Beseitigung des Bahnübergangs zuständig sind. Bereits vor über 10 Jahren hat der damalige Wirtschaftsminister Zeil klar und deutlich darauf hingewiesen, dass, wenn überhaupt, nur die wirtschaftlich günstigste Lösung in Frage kommt. Das war damals wie heute die Straßenunterführung.
Die Ansicht von Florian Spirkl kann ich nicht teilen, dass durch die Ansiedlung der Uni eine entscheidende Situation entstanden ist, die eine Tieferlegung der Bahn oder Straße rechtfertigt. Dass Peter Benthues (CSU) seine Träumerei nicht aufgegeben hat, ist vielen klar. Seine Anmerkung „dass der Bürgermeister so mit Leuten spricht, dass wir weiterkommen“, zeigt aber doch, dass er in Gesprächen mit Spitzenpolitikern der Landtags-CSU keine Erfolge erzielt hat und auch nicht weitergekommen ist. Mit wem soll der Bürgermeister dann noch sprechen, wenn auch Treffen mit Bundesministern keine Chance eröffnet haben?
Die Ansicht der SPD, dass die Straßenunterführung einen Durchschuss für den Verkehr bedeutet, kann ich nicht teilen, da dies bei einer Tieferlegung der Bahn ebenfalls passiert. Bei Aussagen dieser Art fühle ich mich als Bürger vera...
Für mich ergibt sich folgendes Fazit: Eine Straßenunterführung wollen die meisten Gemeinderäte nicht, eine Tieferlegung der Bahn ist aus Finanzierungsgründen und der Kosten-Nutzung-Berechnung (Koeffizient unter 1,0, somit fehlende Förderwürdigkeit) nicht möglich.
Die Gemeinde Oberschleißheim hat die vielen notwendigen Millionen weder in der Portokasse noch sonst irgendwo auf der hohen Kante. So bleibt eigentlich nur die Anregung der Grünen, die dies übrigens vor über 10 Jahren bereits beantragt hatten, die Schranke bestehen zu lassen und somit einen Durchgangsverkehr zu verhindern. Schließlich soll ja die Schranke künftig über 50 Minuten geschlossen bleiben.
Der Gemeinderat samt Bürgermeister sollte sich besser um wichtige Themen in unserem Ort kümmern als unerfüllbaren Träumen nachhängen.
Emil Köbele
 
(weitere Lesermails)


20.07.2018    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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