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Polizeihubschrauber ziehen auf den Flugplatz

Die Ansiedlung der bayerischen Polizeihubschrauberstaffel am Flugplatzgelände wurde nun vom Luftamt Südbayern der Bezirksregierung genehmigt. Die Behörde hat den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Die Hubschrauberstaffel kann damit ihr neues Staffelgebäude an die neue Anlage der Bundespolizei anbauen und dann mit fünf Hubschraubern, die bisher am Flughafen München stationiert sind, nach Oberschleißheim umziehen.
Bürgermeister Christian Kuchlbauer hat für 31. Juli eine Sondersitzung des Gemeinderates angesetzt, in der über die Möglichkeit beraten wird, den Bescheid anzufechten. Der Bürgermeister, der vor Monaten noch Widerstand als zwecklos abgelehnt hatte, will jetzt Klage einlegen. "Wir sollten jetzt nochmal ein Zeichen setzen", sagte er in einer ersten Reaktion, "jetzt sind wir den Weg des Prozesses gegangen, jetzt sollten wir es auch zu Ende bringen".
Die Regierung sei nach "sehr sorgfältiger Abwägung" der Argumente zu dem Ergebnis gekommen, "dass die vom Staatsministerium des Innern vorgetragenen Gründe die getroffene Standortauswahl rechtfertigen", heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Oberschleißheim sei im Gegensatz zum Münchner Flughafen "ein dauerhaft geeigneter Standort".
Der Beschluss beinhalte laut der Mitteilung auch "die notwendigen Auflagen im Interesse des Allgemeinwohls". Hierzu gehören Lärmschutzmaßnahmen. Unter anderem wurde passiver Lärmschutz für Hochmutting angeordnet, also die Finanzierung von Lärmschutzfenstern. Jährlich dürfen nur 12 Trainings- und Übungsflüge mit einer Dauer von maximal einer Stunde durchgeführt werden, außerdem dürfen diese Flüge nur tagsüber und nicht an Sonn- und Feiertagen stattfinden.
Weiterhin sind An- und Abflüge über Wohngebiete nur aus polizeieinsatztaktischen Gründen oder zur Gewährleistung der Flugsicherheit gestattet. Sie müssen auf den Flugrouten durchgeführt werden, die bereits die Bundespolizei nutzt. Die Bezirksregierung erwartet "keine unzumutbaren Lärmbeeinträchtigungen für große Siedlungsbereiche".
Der Bescheid kann vom 20. August bis 3. September iim Rathaus eingesehen werden. Dagegen kann bis Mitte August Klage erhoben werden.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


19.07.2018    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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