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Allmählich wird's eine Uni

Allmählich wird

Zum Auftakt des studentischen Sommerfests am Freitag auf dem Campus der Tierärztlichen Fakultät wurde der nächste Meilenstein für den Umzug der Fakultät eröffnet. Für 7,7 Millionen Euro Baukosten plus knapp eine weitere halbe Million Euro zur Erstausstattung wurde nach drei Klinikgebäuden nun ein zentraler Hörsaal inclusive Bistro als erstes einrichtungsübergreifendes Gebäude erstellt.
300 Plätze bietet der Hörsaal, ausgestattet mit modernster Mutimediatechnik und geeignet, alle betreuten Tiere vom Kolibri bis zum Pferd live vorzuführen. Die ins Haus integrierte Cafeteria hat 85 Plätze, von 9 bis 14 Uhr gibt es warme Küche, auch für externe Besucher oder Spaziergänger, den Rest des Tages ist als Begegnungs- und Arbeitsplatz geöffnet.
2015 wurde mit der Baustelle begonnen, im November 2017 war das Bauwerk fertig, nach Probebetrieb, Ausbesserungen und Anpassungen ist es seit April in Betrieb. Um es zwischen Vogel- und Rinderklinik einzupassen, musste die erst 2012 angelegte Greifvogelvoliere und der Hühnerfreilauf der Vogelklinik schon wieder verlegt werden.
"Das erlaubt uns jetzt, den Betrieb stärker aufzunehmen", freute sich Dekan Reinhard Straubinger über das neue Gebäude. Nebenan wird bereits ein weiteres Gebäude für zwei Institute hochgezogen und vergangene Woche begannen auch schon die Besprechungen für die nächste Etappe: ein Verwaltungsgebäude, vier weitere Institute, eine Bibliotrhek mit 100.000 Bänden und 140 Arbeitsplätzen, eine Mensa mit 500 Plätzen. Am Ende erwartet der Dekan "ein wunderbares Ensemble, das in Europa seinesgleichen suchen wird", die Arbeit der Fakultät könne dann "wissenschaftlich noch stärker werden".
Bürgermeister Christian Kuchlbauer freute sich, dass es nun zumindest mal ein Bistro gebe. "Für Studenten ist ja noch nicht viel geboten hier", sagte er, "ich hoffe, dass bald mal auch die ein oder andere Kneipe aufmacht". Nachdem er jüngst im Gemeinderat gerüffelt worden war, die Forderungen der Gemeinde in seinen Festreden zu verschweigen, brachte er diesmal ausdrücklich den "Wunsch der Gemeinde" nach einem weiteren S-Bahn-Halt am Campus an sowie der Installierung eines Direktbusses zur U-Bahn nach Feldmoching. Auch sollten Uni und Gemeinde gemeinsam "irgendwann universitätsnahes Gewerbe ansiedeln", sagte er, denn die Institute "zahlen alle keine Steuern".
Für das Baumanagement der Universität versicherte dessen Leiterin Jutta Peinkofer, die Uni sei an dem zweiten S-Bahn-Halt "sehr interessiert" und möchte als weitere infrastrukturelle Verbesserung auch "mehr studentisches Wohnen" in Oberschleißheim ermöglichen.


30.06.2018    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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