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Lesermail zum Artikel: 'Mehr Bauland in Badersfeld'

Sehr geehrter Herr Hagl,
die schleissheimer-zeitung.de zitiert mich richtig, Sie leider nicht so ganz: Aussagen nach Belieben zu mischen, verdreht manchmal den Sinn...
Das Fortpflanzungsverhalten der Badersfelder zu steuern, ist nun wirklich nicht mein Ansinnen und meine Aufgabe! Nachdem Argumente zum Naturschutz hinlänglich auf dem Tisch lagen - von „um sich greifender Zersiedelung“, über “aus diesem Wahnsinn raushalten“, bis hin zum “ökologischen Supergau“ - habe ich dann eine Argumentation aus dem lebenspraktischen Bereich angeführt: Badersfeld sei in keinster Weise an den ÖPNV angeschlossen und es gäbe auch sonst keine Nahversorgung und deshalb müsse man alle Besorgungen (wahrscheinlich) mit dem Auto erledigen...so auch die Kinder und zu ihren Sport- und Freizeitaktivitäten fahren, um dann als Eltern ständig im Stau zu stehen, mit allen daraus erwachsenden Nachteilen.
Das war das eine... Grundsätzlich ist es für den Gemeinderat nicht ratsam, Baurecht für Partikularinteressen zu schaffen, damit Begehrlichkeiten zu wecken und einer großflächigen Besiedelung in Badersfeld Tür und Tor zu öffnen.
Der Bauleitplan „Nördlich der Hackerstraße“ ist streng reglementiert und das aus diesen, selbigen Gründen: Das Dachauer Moos steht im Regionalplan als regionaler Grünzug, als wertvolles und zu schützendes Naherholungsgebiet, wo laut Baugesetzbuch solitäre Bebauung ohne Anbindung an den Kernort, mit fehlender Infrastruktur, unzulässig ist. Das hat das Bauamt und die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt so beschieden und dieser Beschluss hat Rechtskraft.
In diesem speziellen Fall möchten sich die CSU und die Freien Wähler nicht an das Landratsamt halten – in anderen Fällen aber ist es heiliges Gesetz. Herr Benthues hat dann versucht, dieses Vehikel auf der “Heimat-Schiene“ zu fahren, worauf ich entgegnet habe, “dass man seine Heimat nicht in dieser Weise zersiedelt, wenn man sie liebt.“
Sehr geehrter Herr Hagl, ich weiß sehr wohl, wo die Grundstücke Ihrer Familie liegen, ich mache grundsätzlich meine Gemeinderatshausaufgaben und wenn ich damit fertig bin, nehme ich mir, wenn nötig, noch die Zeit für Ortsbesichtigungen und Diskussionen vor Ort.
Wir Grünen sind im Übrigen immer die Partei, die sich für öffentliche Anbindungen stark macht und konkrete Konzepte zur Reduzierung von Individualverkehr vorlegt. Darüber können wir sehr gerne persönlich sprechen,
mit freundlichen Grüßen,
Ingrid Lindbüchl (Gemeinderätin Bündnis 90/ Die Grünen)
 
(weitere Lesermails zu diesem Thema)


23.06.2018    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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