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ORTSGESCHEHEN

Alternative zur Bahnhofsverlegung wird untersucht

Beschlossen nach langer Debatte hatte es der Gemeinderat schon, dann hat er es nach langer Debatte bekräftigt und jetzt wurde der Auftrag konkret vergeben - nach langer Debatte. Mit klarer Mehrheit wurde die schon Anfang 2017 beschlossene Ergänzungsstudie in Auftrag gegeben, die Varianten einer Troglösung der Bahn untersuchen soll ohne die strittige Verlegung des S-Bahnhofs in den Trog und stattdessen mit einem zweiten S-Bahn-Halt für den entstehenden Uni-Campus.
Diese im März 2017 im Umweltausschuss in Auftrag gegebene Alternativplanung hat Bürgermeister Christian Kuchlbauer zunächst nicht umgesetzt. Er hält jede Abweichung von der Machbarkeitsstudie für nicht durchsetzbar. Nachdem der Gemeinderat im November aber auf der Umsetzung seines Beschlusses bestanden hatte, lag nun ein Angebot eines Planungsbüros über 21.500 Euro für eine Alternativstudie vor.
Die Rathausverwaltung hatte dazu eine fünf Seiten lange Zusammenfassung ablehnender Stellungnahmen beigelegt, um so Kuchlbauers Ansatz zu untermauern, es doch besser sein zu lassen. Peter Benthues (CSU) tat die Zusammenstellung als "Meinungsäußerungen" ab, nichts davon sei in politischen Entscheidungsprozessen belastbar. Ingrid Lindbüchl (Grüne) sagte, die aufgelisteten Einwände seien "nichts, was uns erschrecken sollte".
Nachdem der Beschluss des Gemeinderats laute, eine bessere Alternativlösung mit Nachdruck zu verfolgen, monierte Florian Spirkl (SPD): "Nachdruck sieht für uns anders aus".
Stefanie Haslbeck (CSU) kritisierte, dass Bahn und Land nur Vorschläge ablehnten, aber selbst keine lieferten: "Wo sind denn die Lösungsvisionen derer, die die Probleme verursachen?" Auch Hans Hirschfeld (FW) forderte, "mal energisch auf die Verursacher loszugehen". Die Gemeinde habe im Kontext der Umsiedlung der Tierärztlichen Fakultät der Universität nach Oberschleißheim eine unterzeichnete Zielvereinbarung, in der als Lösung des dadurch steigenden Verkehrsaufkommens ein zweiter S-Bahn-Halt in Campus-Nähe verbindlich vereinbart ist. Um diese Vereinbarung zu erreichen, müsse man halt auch mal auf Konfrontationskurs gehen "und die nächsten Bauvorhaben der Uni nicht genehmigen", empfahl Hirschfeld.
Gegen die Studie sprach sich einzig Sebastian Riedelbauch (SPD) aus, der sie angesichts der Erfolgsaussichten als "rausgeworfenes Geld" bezeichnete. Nach einem Konflikt um Zusagen Kuchlbauers wurde die Alternativstudie mit 16:7 von SPD, CSU, Grünen und FDP gegen FW und Riedelbauch gebilligt.


21.02.2018    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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