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Lesermail zum Artikel: 'Bauen, überlegen, gar nichts tun?'

Die Fernsehsendung „Hart, aber fair“ hat es am Montag klar und deutlich aufgezeigt: Es gibt derzeit keinen bezahlbaren Wohnraum für die unteren Einkommensgruppen in den Großstädten und deren Randkommunen. Dies gilt selbstverständlich auch für Oberschleißheim.
Die Diskussion hat eindeutig ergeben, dass es Schaffung von Wohnraum in der heutigen Zeit allenfalls für die obere Mittelschicht, ansonsten für Topverdiener gibt. Die Beispiele in der Sendung zeigen klar auf, dass Polizisten, Krankenschwestern, Pflegeberufe, Alleinerziehende, Rentner keinen bezahlbaren Wohnraum finden.
Auch war in der Presse von Polizisten zu lesen, die einen Nebenjob brauchen, um im Großraum München zu leben. Die Fernsehsendung machte auch deutlich, dass die öffentliche Hand (somit auch die Kommunen) gefordert ist, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Beim gemeindlichen Grundstück an der Ecke Moosachweg/Frauenfeld könnten die Parteien ihre vollmundigen Versprechen bei der letzten Kommunalwahl wahrmachen und bezahlbaren Wohnraum für die unteren Einkommensgruppen schaffen. Die Vergabe der Wohnungen obliegt dem Gemeinderat.
Die Nutzung des Grundstücks für eine Kindertagesstätte lehne ich genauso ab wie Hans Negele. Es ist sicher ein leichtes, auf den möglichen Neubaugebieten Kreuzacker und Schäferanger Flächen für die soziale Infrastruktur auszuweisen. Dies war bisher bei allen Baumaßnahmen Usus. Herr Benthues will wohl die Eigentümer davon befreien. Warum eigentlich?
Ich frage mich auch, warum die Gemeinde am Schäferanger und Kreuzacker versäumt hat, im Rahmen der Infrastrukturmaßnahmen Grundstücke für die Gemeinde zu erwerben? Auf diesen könnten dann mit staatlicher Unterstützung Sozialwohnungen erstellt werden. Im übrigen haben die Eigentümer beim Baugebiet an der Hirschplanallee meines Wissens über 40 % ihres Grundes an die Gemeinde „verkaufen“ müssen.
Zum Schluss: Bezahlbarer Wohnraum ist für meine Begriffe nicht mehr gegeben, wenn die Miete 40 % des Nettoeinkommens überschreitet.
Emil Köbele
 
(weitere Lesermails)


25.10.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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