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Lesermail zum Artikel: 'Ausnahme führt zur Regel'

Aufgrund der prekären Wohnraumsituation in unserer Gemeinde ist es durchaus wichtig, zusätzliches Baurecht zu schaffen. Bisher wurden auch immer geringfügige Überschreitungen toleriert. Eine Überschreitung von 92 qm zu genehmigen, ist für mich aber nicht mehr nachvollziehbar.
Eventuell vorhandene und nicht genehmigte bauliche Änderungen in der Fliegersiedlung können, meines Erachtens, nicht einfach als Bezugsfälle herangezogen werden. Es war einmal der Wunsch des Grundstücksbesitzers, eine Grundfläche von 220 qm auf sein Grundstück eintragen zu lassen, obwohl ihm mehr Baurecht zugestanden hätte. Die damals eingetragene Grundfläche kann von der Gemeinde, wenn das so gewollt wird, in einer Einzelfallentscheidung wieder erhöht werden.
Dazu bedarf es aber einer Änderung des Bebauungsplanes für das betreffende Grundstück. Diese Änderung ist vom Grundstücksbesitzer zu bezahlen. Eine Befreiung in Höhe von 92 qm(!) von den Festsetzungen des Bebauungsplanes ist ein Schlag ins Gesicht vieler Bauwerber in Oberschleißheim, denen schon wesentlich geringere Überschreitungen abgelehnt worden sind.
Diese Befreiung kann jetzt als Bezugsfall für eine ganze Siedlung angewandt werden. Leider nicht für alle anderen Bauwerber in Oberschleißheim, da Bezugsfälle immer nur im Gebiet des selben Bebauungsplanes gelten. Ist das gerecht?
Die Freien Wähler haben der Befreiung übrigens nicht zugestimmt. Spannend wird noch die Entscheidung des Landratsamtes.
Gerlinde Kufer
 
(weitere Lesermails)


27.09.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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