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ORTSGESCHEHEN

Landwirtschaftliche Notwendigkeiten tolerieren

Das Lehr- und Versuchsgut der Universität hat auf die Proteste von Anliegern schwer in Frage gestellt, Verursacher des beklagten Gestanks zu sein. An dem von der Initiative explizit gerügten Tag habe man überhaupt keine Gülle ausgebracht und andere Ursachen seien nicht vorstellbar. Grundsätzlich appellierte der Dekan der Tierärztlichen Fakultät, die das Gut betreibt, auch an das Verständnis der Anlieger für notwendige landwirtschaftliche Abläufe.
Fakultätsdekan Reinhard Straubinger weist in seinem Antwortschreiben an die "Bürgerinitiaive gegen den Gestank" ausdrücklich darauf hin, dass gerade der Westen Oberschleißheims doch "noch immer in einem ländlichen Gebiet mit relativ intensiver Landwirtschaft" liege. Damit sei das Lehr- und Versuchsgut nicht der einzig mögliche Verursacher.
Alle Güllebehälter am Gut würden "den höchsten Anforderungen zur Vermeidung von Geruchsemissionen entsprechen", versichert der Dekan. Bei der Ausbringung von Gülle oder Mist auf die Felder könne es bei Hitze und entsprechender Windrichtung allerdings zu Belästigungen kommen, räumt er ein. Dies sei "nicht einhundertprozentig zu vermeiden".
Gülle und Mist seien "wertvolle natürliche, organische Dünger", auf deren Einsatz nicht verzichtet werden könne. Es sei daher im Sinne aller landwirtschaftlichen Betriebe, die am Ort arbeiten, an die Anlieger zu sppellieren, "eventuell auftretende kurzzeitige Geruchsbelästigungen bitte zu tolerieren und die Notwendigkeit der sinnvollen Gülle- und Festmistauzsbringung als wertvoller Dünger nicht zu verkennen".


29.08.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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