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ORTSGESCHEHEN

Folgelasten verkraftbar?

Folgelasten verkraftbar?

Kann bei der "Quartiersentwicklung Mittenheim" der Verkehr bewältigt werden? Ist der Erhalt eines grünen Trennstreifens zwischen Ober- und Unterschleißheim dauerhaft gesichert? Wie soll der Ort den entstehenden Infrastrukturbedarf an Kinderbetreuung, Schulplätzen oder medizinischer Betreuung stemmen?
In einer öffentlichen Diskussionsrunde am Mittwoch im Hans-Scherer-Haus hat der Katholische Männerfürsorgeverein seine Pläne für die Entwicklung des neuen Wohnquartiers vor rund 60 Interessenten präsentiert und zur Diskussion gestellt. An drei Thementischen mit Vertretern des Vereins und dessen Fachplanern konnten die Fragen im Detail vertieft und diskutiert werden (Bild). Eine Auswertung soll dann auch dem Gemeinderat für seine Entscheidung als Grundlage dienen.
Die Entwicklung des Projekts im Dialog ist ein zentraler Bestandteil des Leitbilds, das der Verein dem Neubauquartier vorangestellt hat. Nach der mit großer Skepsis aufgenommenen Präsentation der Pläne im Gemeinderat hatte der Verein intern schon die - wenigen - Anlieger in der Mittenheimer Siedlung zu einer internen Präsentation gebeten und dann am Mittwoch die große Runde angesetzt, zu der dann auch viele Gemeinderäte und Stadträte aus Unterschleißheim kamen.
Als Stichworte aus der internen Anliegerversammlung hatte der Verein mitgenommen, dass die geplante Höhenentwicklung bis hin zu fünf Stockwerken abgelehnt und die Bebauung entlang der Bahn, vor den Gärten der Mittenheimer Siedler, kritisch gesehen werde. Ansonsten aber haben die Mittenheimer Anlieger der möglichen Entwicklung auch viel Positives abgewonnen. Mehr Nahversorgungseinrichtungen im Gefolge des Wachstums wäre eine Perspektive, oder die in den Verkehrsplänen skizzierte gleichzeitige Busverbindung nach Ober- wie nach Unterschleißheim oder auch ein Übergang über die Bahnlinie in Richtung Berglwald und Unterschleißheimer Schulzentrum.
Dass ein derartiges Projekt so offen diskutiert werde, sei "nicht selbstverständlich", lobte Bürgermeister Christian Kuchlbauer die Initiative des Vereins zum Dialog. Und angesichts des Umgangs mit den ersten Rückmeldungen aus dem Gemeinderat und von der Anliegerversammlung habe er auch die Überzeugung, "dass die Anregungen auch aufgenommen werden".
Der Verein sieht in seinen Ausarbeitungen die Planung grundsätzlich ausgewogen und die Bedenken beherrschbar. Die angepeilte Höhenentwicklung mit dem Reizwort der fünf Geschosse und die in den Bauräumen dichte Bebauung sei eben die Folge aus dem Planungsansatz, zum Kern des Quartiers nicht Häuser oder Plätze zu machen, sondern die grünen Freiflächen um das Kloster und entlang des Berglbachs.
Man sei bei einer derart umfassenden Initiative "nicht verwundert gewesen, dass wir nicht nur Euphorie ausgelöst haben", sagte Vereinsvorstand Ludwig Mittermeier zu den sehr reservierten ersten Kommentaren aus dem Gemeinderat. Bürgermeister Kuchlbauer nannte "die Dimension des Projekts schon interessant" und für den Ort "als potentielle Entwicklungsmöglichkeit sehr spannend".
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


01.06.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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