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ORTSGESCHEHEN

Quantensprung für den Campus

Der Umzug der Tierärztlichen Fakultät der Münchner Universität auf den Veterinäranger steht vor der zentralen Etappe. Für den Neubau der Pferdeklinik und des Instituts für Mikrobiologie haben bereits die Vorarbeiten begonnen, dazu hat die Uni schon weitere Anlagen in der Pipeline. 2019 bis 2022 sollen mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro die Institute für Anatomie und Pathologie, für Pharmakologie und Physiologie, eine Bibliothek und ein zentrales Verwaltungsgebäude mit Dekanat und Mensa erstellt werden.
Für das Jahrhundertprojekt der gesamten Verlagerung der Fakultät aus der Münchner Innenstadt wäre dies der zentrale Schritt. Danach wären dann nur noch Arrondierungen um vier weitere Institute notwendig. Für diese große Etappe ab 2019 habe die Uni bereits Vormerkungen im Staatshaushalt und "grünes Licht aus dem Wissenschaftsministereium", sagte Matthias Fahrmeir von der Liegenschaftsverwaltung der Universität dem Bauausschuss des Gemeinderats.
Die nötigen Änderungen der Bauleitpläne hat der Ausschuss einstimmig eingeleitet. Eine abschließende Genehmigung steht freilich weiter unter dem Vorbehalt einer sogenannten Zielvereinbarung, deren Kern es sein soll, dass Oberschleißheim aus staatlichem Grundbesitz ein adäquates Areal zur Gewerbeentwicklung erhält, nachdem für die Erweiterung des Campus ein potentielles Gewerbegebiet aufgegeben werden muss. Weiterer Teil der Zielvereinbarung ist das Ringen um eine optimale Verkehrserschließung, zu dem gerade eine Verlegung des S-Bahnhofs heiß diskutiert wird.
2009 hatte das Rathaus den jetzt für den Campus gültigen Bebauungsplan erlassen, der allerdings nur auf zwölf Hektar Fläche die Auslagerung einzelner Kliniken der Fakultät gestschrieb. 2012 hatte die Uni aber entschieden, die gesamte Fakultät aus dem 175 Jahre angestimmten Sitz in der Münchner Innenstadt nach Oberschleißheim zu verlagern. Dieses Projekt erfordert weitere zwölf Hektar Bauraum. Im Endausbau wird ein Campus für 2000 Studenten mit rund 600 Mitarbeitern entstehen. Jährlich werden in den Kliniken der Fakultät rund 23.000 tierische Patienten behandelt.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


21.03.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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