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ORTSGESCHEHEN

'BIT' wendet sich gegen Trog-Pläne

Von dem neuen Masterplan für die Tieferlegung der Bahn rückt nun sogar die Bürgerinitiative „Bahn im Tunnel“ (BIT) ab. Die im Herbst in der Machbarkeitsstudie vorgestellten Pläne seien "unbefriedigend", heißt es in einer vom Vorsitzenden Peter Benthues und seinem Stellvertreter Casimir Katz gezeichneten Stellungnahme. Speziell lehnt die "BIT" die in der neuen Version grundgelegte Verlegung des Bahnhofs kategorisch ab. "Die BIT hält eine Variante mit einem zweiten Haltepunkt als einzig sinnvolle Lösung", betont die Initiative.
Eine Bahnhofsverlegung war in all den Jahrzehnten der Oberschleißheimer Bemühungen um eine Tieferlegung der Bahn nie zur Debatte gestanden. Vielmehr hatte die Gemeinde stets ergänzend zum bestehenden Bahnhof einen zweiten Halt für Schlösser, Deutsches Museum und neuerdings auch den wachsenden Campus der Tierärztlichen Fakultät der Uni München gefordert.
Bürgermeister Christian Kuchlbauer präsentierte dann jedoch die Verlegung des Bahnhofs als großen Wurf, um mit der günstigeren Erreichbarkeit des Campus einen Mehrwert für den Freistaat zu schaffen. Das Land müsste über die Pflichtanteile von Bahn und Bundesstraßenverwaltung das Projekt grundsätzlich fördern und zu erheblichen Teilen auch co-finanzieren.
Die "BIT" moniert jedoch, dass sich "durch die Verlegung des Bahnhofs aus der Studie doch in der Summe erhebliche Nachteile in der Erreichbarkeit der S-Bahn ergeben". Dies hatten unmittelbar nach dem euphorischen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss zur weiteren Verfolgung der Pläne schon diverse Oberschleißheimer auf der schleissheimer-zeitung.de angeprangert.
Die nötige Busanbindung eines verlegten Bahnhofs auf Höhe der Dachauer Straße und ein ebenfalls nötiger Park&Ride-Platz dort seien "völlig ungelöst", heißt es im "BIT"-Papier, was noch "ganz erhebliche Zusatzkosten für die Gemeinde" schaffen werde. In der Summe sei daher "der Nutzen dieser Variante für die Gemeinde negativ zu bewerten".
Der stattdessen geforderte zweite Halt sei technisch machbar, argumentiert die "BIT", und für die Uni ebenfalls attraktiv. Von der Mitte des Campus wäre es zum gedachten zweiten Halt auf Höhe des Würmkanals genau so weit wie zu dem in der Studie angesiedelten Bahnhof an der Dachauer Straße. Zudem wäre dieser Haltepunkt "ideal für das dort bestehende und mögliche zukünftige Gewerbegebiet".
Auch für die weitere Trogplanung bringe der Verzicht auf einen zentralen Bahnhof als Zwangspunkt nur Vorteile, so die Fachleute der Initiative. So könne das nötige Wendegleis nördlich des bestehenden Bahnhofs und damit außerhalb der Wohnbebauung verbleiben.


08.02.2017    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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