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Lesermail zum Artikel: 'Gewerbepark für den Mittelstand'

Leider hat sich die Mehrheit der Mitglieder des Bau- und Werkausschusses in der Sitzung vom 12.12.2016 dafür entschieden, den Bauantrag der BCP Oberschleißheim GmbH & Co.KG (BEOS) für die Entwicklung der ehemaligen Druckerei "Bruckmann Tiefdruck" in einen Gewerbepark in die nächste Sitzung zu vertagen.
Der Bauantrag stimmt in fast allen Punkten mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes überein, nur eine Überschreitung der Baugrenze von ca. 38 cm an einer Stelle (bei einer überbauten Fläche von 27.000 m²) wurde als Befreiung beantragt. Die Geschossflächenzahl und die Grundflächenzahl werden nicht mal bis zum festgesetzten Maximum ausgeschöpft, der Stellplatzschlüssel der Gemeinde Oberschleißheim für Gewerbeflächen wird erfüllt.
Die Flächen sollen in verschiedenen Größen für den Mittelstand vermietet werden. Eine Ansiedelung von Logistikunternehmen wurde durch den Antragsteller, der die Planung im Bau- und Werkausschuss ausführlich vorgestellt hat und für alle Fragen zur Verfügung stand, ausgeschlossen.
Deshalb ist aus Sicht der Freien Wähler eine Vertagung zu dieser Entscheidung ein falsches Signal an den Antragsteller und an eventuelle Gewerbetreibende, die nach Oberschleißheim kommen wollen, gerade im Hinblick auf die Ausweisung von einem neuen Gewerbegebiet im Zuge des Campus-Neubaus der Ludwig-Maximilians-Universität.
Der Flächennutzungsplan legt für das Gebiet an der Mittenheimer Straße ein allgemeines Gewerbegebiet fest, hierdurch sind auch die möglichen Immissionen für Tag und Nacht festgelegt. Im Bebauungsplan für dieses Gebiet sind keine besonderen Festsetzungen zu den Immissionen getroffen. Die Druckerei "Bruckmann Tiefdruck" hat in der Vergangenheit ein großes Kontingent von diesen Immissionen durch An- und Ablieferung und durch die Produktion aufgebraucht.
Es wird jedoch durch die Planungen und Ausführungen von BEOS deutlich, dass dieses große Kontingent in Zukunft nicht mehr voll ausgeschöpft wird und so bei weiteren Entwicklungen in diesem Gewerbegebiet Immissionswerte frei werden. Dadurch ist die Forderung nach einer Änderung des Bebauungsplanes durch die anderen Fraktionen nicht gerechtfertigt.
Oberschleißheim benötigt zur Finanzierung von weiteren Projekten, zur Instandhaltung von gemeindeeigenen Immobilien, zur Sicherstellung der Pflichtaufgaben, wie Bildung und Kinderziehung, zur Instandhaltung und zum Ausbau der Infrastruktur dringend höhere Einnahmen aus der Gewerbesteuer. Die Freien Wähler möchten Oberschleißheim in dieser Hinsicht zukunftssicher und wettbewerbsfähig gegenüber unseren Nachbarkommunen aufstellen. Oberschleißheim muss attraktiv für finanzstarkes Gewerbe werden.
Leider haben die Fraktionen von SPD, CSU und B90/Die Grünen sowie die FDP den ersten Schritt dazu verhindert.
Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler, gez. Stefan Vohburger
 
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18.12.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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