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ORTSGESCHEHEN

'Willkommen zurück in Schleißheim, Paul Klee'

Exakt 100 Jahre nach seinem Militärdienst an der Flugwerft Schleißheim ist der weltberühmte Künstler Paul Klee zurück in Schleißheim. "Willkommen zurück in Schleißheim, Paul Klee", riefen ihm Organisatorin Ingrid Lindbüchl und Kinder der Oberschleißheimer Grundschulen und der Mittelschule zur Eröffnung der Ausstellung "Kunstflug" zu. Für die Kinder und mit den Kindern haben der Tourismusverein und das Deutsche Museum eine Mitmach-Ausstellung zu Paul Klee auf die Beine gestellt, die am Donnerstag eröffnet wurde.
Die Ausstellung zeigt in weit über hundert Kunstdrucken und Fotografien Leben und Werk Klees und macht an vielen Spielstationen die Kunstwerke kindgerecht erlebbar. Dazu zeigen liebevoll gestaltete einzelne Nischen noch besondere Aspekte der Biografie vom Geigenspiel Klees über die seine Leidenschaft für Engel - bis hin natürlich zur biografischen Station Schleißheim.
Im Vorfeld der Ausstellung haben an der Berglwaldschule wie an der Grundschule in der Parkschule die Kinder sich in Projekttagen und Workshops mit der "Sozialen Stadt" mit Klee auseinandergesetzt. Auch ihre Werke sind in der Ausstellung zu sehen. Dazu hat der Münchner Klee-Experte Joachim Jung seine Bilder zur Biografie Klees ausgestellt.
Bei der Ausstellungseröffnung im voll besetzten Lilienthal-Saal der Flugwerft schwärmte Bürgermeister Christian Kuchlbauer, er könne gar nicht alles aufzählen, was ihn an der Ausstellung begeistere: "Es ist unwahrscheinlich toll, was hier passiert!" Den Kindern sagte er, sie könnten "sehr stolz sein, denn nicht jeder wird drei Monate in einem Museum ausgestellt".
 

 

Auch Professor Wolfgang M. Heckl, der Generaldirektor des Deutschen Museums, erzählte, dass es so eine Ausstellung "nicht alle Tage" gebe. In seiner launigen Eröffnung vermittelte er den Kindern, dass "Lernen das Wichtigste ist, um mal Spaß zu haben im Leben und anderen was geben zu können". Und am besten lerne man, so Heckl, "indem man selbst was tun kann", wie eben in der Ausstellung.
 

 

"Lasst die Kunst, die in Euch wohnt, einfach raus", rief Lindbüchl den Kindern zu. Der Arbeitskreis "Schule und Tourismus" des Tourismusvereins mit Christine Ezzat, Isabelle Herbst, Ingrid Lindbüchl und Klaus Bachhuber hat in seinem Projekt "Tourismus dahoam" die Ausstellung organisiert, gestaltet und auch komplett ehrenamtlich aufgebaut. Gerade die Kunst Klees sei für Kinder der ideale Ansatzpunkt, schilderte Lindbüchl: "Lernt ihn kennen, lernt ihn lieben".
 
 

Die Kinder der beiden Schulen stellten ihre Projekte in Wort und Bild vor. Nachdem im "Tourismus dahoam" schon die Brücke von der Parksiedlung als Kerngebiet der "Sozialen Stadt" zum Schloss geschlagen worden sei, wurde nun auch die Flugwerft erreicht, freute sich Professor Tilo Klöck, der Kreator der Workshops und Projekttage. Schulleiterin Heike Frenzel von der Grundschule Parksiedlung sagte, die Aktionen seien "für die Kinder eine ganz große Sache" gewesen.
 

 

Die Ausstellung in der Flugwerft des Deutschen Museums ist bis 31. März täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Für Schulklassen gibt es begleitende Workshops, die gestaltet werden von Birgit Klaiber-Frik, Brigitte Forstner, Anja Thalmeier und Irene März.
 

 
Willkommen zurück in Schleißheim, Paul Klee!
 


16.12.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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