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ORTSGESCHEHEN

Genehmigung auf Verdacht

Immer noch sind sich Rathaus und Freistaat Bayern noch nicht handelseinig über die Zielvereinbarung, mit der das Land einigen Oberschleißheimer Wünschen nachkommen will, ehe Oberschleißheim dann wiederum den neuen Campus der Tierärztlichen Fakultät genehmigt. Jetzt aber drängt für die Universität allmählich die Zeit. Eine Pferdeklinik und ein Institut für Mikrobiologie sollen schon im Frühjahr begonnen werden; das aktuelle Gebäude der Mikrobiologie ist überaltet und erhält kaum noch behördliche Duldung, für die Immobilien der Pferdeklinik im Stadtgebiet wartet schon die Nachfolgenutzung.
Die Universität hatte sich schon vor Jahresfrist bemüht, den Bebauungsplan für die beiden Maßnahmen zu ändern. Das war aber seither vom Rathaus nicht forciert worden, eben weil die Zielvereinbarung noch nicht in trockenen Tüchern ist; unter anderem hat das Ringen um ein neues Gewerbegebiet gerade erst begonnen.
Die beiden neuen Gebäude widersprechen nun dem gültigen Bebauungsplan für den Campus, entsprächen aber dem neueren Masterplan für die erweiterte Entwicklung - aber der ist noch nicht beschlossen. Die Diskrepanzen, die sich daraus jetzt ergeben, sind beachtlich. Die neue Mikrobiologie soll über 17 Meter hoch werden, der aktuelle Bauleitplan lässt als Regel aber eine Gebäudehöhe nur von 6,50 Meter zu und an den Campusrändern ausnahmsweise bis zu acht Meter.
Auch wenn jetzt nur Einzelfälle beschlossen würden, gäbe das dennoch freilich die Linie für den Campus vor. Aber das müsse nun wirklich vorab mal ausdiskutiert werden, befand Florian Spirkl (SPD). Die ersten Projekte zuzulassen und dann irgendwann über die Leitlinien zu beraten, sei "nicht das Vorgehen, das sinnvoll ist". Für einen Bauleitplan hätte man nun lange genug Zeit gehabt, rügte er. Bürgermeister Christian Kuchlbauer (FWG) hielt dagegen, dass der Gemeinderat stets signalisiert habe, den Bebauungsplan nicht zu ändern, solange unter die parallelen Verhandlungen keine Unterschriften gesetzt seien.
Gegen die Stimmen von Spirkl und Irene Beck (FDP) billigten CSU, FWG, Grüne und Christine Fichtl-Scholl (SPD) die Ausnahme für die beiden Gebäude.


16.11.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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