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ORTSGESCHEHEN

'Deutlicher Schritt nach vorne'

Für die vom Rathaus gewollte Tieferlegung der Bahn bedeute die neue Machbarkeitsstudie "große Chancen auf einen deutlichen Schritt nach vorne", sagte Bürgermeister Christian Kuchlbauer bei der Vorstellung am Dienstag im Gemeinderat. Er habe bei der internen Diskussion der Studie von Seiten der Bahn AG "gefühlt keinen Widerstand mehr gespürt", sagte der Bürgermeister. Deren technische Anforderungen hätten geklärt werden können und die Verlegung des Bahnhofs an den Campus, um höhere Fahrgastzahlen zu erreichen, sei für die Bahn "wichtig".
Auch bei der Straßenbauverwaltung erwartet der Bürgermeister großes Interesse, durch die Tieferlegung der Bahn den höhengleichen Bahnübergang mit der B471 aufzulösen.
Für die Entzerrung eines Bahnübergangs sieht das Eisenbahnkreuzungsgesetz eine Dreiteilung der Kosten zwischen Bahn, Bund und dem jeweiligen Straßenbaulastträger vor. Allerdings dient die Planung in Oberschleißheim nur zu einem Teil der Kreuzungsauflösung. Im Staatlichen Bauamt soll nun ermittelt werden, wie teuer der günstigste Weg zur Auflösung der Situation wäre und anhand dessen werden dann die Pflichtanteile beziffert.
Der Rest muss dann aus freien Stücken finanziert werden - hier setzt Oberschleißheim voll auf den Freistaat, dass der zur Optimierung des Uni-Campus die Bahnsteigsverlegung finanziert. Bei der Neugestaltung von Busbahnhöfen und Parkplätzen könnte sich noch der Landkreis beteiligen.
Für die Gemeinde erwartet Kuchlbauer einen Eigenanteil von etwa zehn Millionen Euro. Allerdings hat die Gemeinde schon alleine Pflichtanteile an der Kreuzungsfreimachung der Schönleutner Straße und an der Verlegung von Bushaltestellen und Parkplätzen. Dazu käme dann noch der "freiwillige" Anteil für den städtebaulichen Aspekt des Projekts. Die Gemeinde spart seit 1990 Rücklagen für das Bahnprojekt an, die mittlerweile bei 850.000 Euro stehen.
Auf Anfrage im Gemeinderat räumten die Planer ein, dass im derzeit vagen Planungsstand an der Kostenschätzung von 150 Millionen Euro noch enorm große Abweichungen in beide Richtungen drin seien.
Der Gemeinderat hat einstimmig in Auftrag gegeben, auf Basis der Studie weiter zu verhandeln.
 
(einige Gedanken hierzu)
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


26.10.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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