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ORTSGESCHEHEN

Fehlendes Verständnis

Die neue Grundlage zur Ortsentwicklung hat ein Teil des Gemeinderats nicht verstanden. "Wir wollen die Richtlinie so haben, dass wir sie auch verstehen können", sagte Dritter Bürgermeister Hans Hirschfeld als Sprecher der FWG und lehnte eine Verabschiedung ab. Sie enthalte "zu viele Lücken, die wir nicht nachvollziehen können". Die FWG ist immerhin die Fraktion von Bürgermeister Christian Kuchlbauer, so dass er offenbar seiner eigenen Riege das Grundsatzpapier nicht nahebringen konnte.
Die Gestaltung des Papiers war zuvor über Monate hinter verschlossenen Türen in nichtöffentlichen Sitzungen geführt worden. Wie sich die Ausgestaltung entwickelt hat, welche Gruppierung welche Schwerpunkte gesetzt hat, und wer was warum nicht verstanden hat, ist nicht nachvollziehbar. Die schlussendliche Verabschiedung gegen die Stimmen der FWG blieb ebenfalls völlig ohne Erklärung.
Vor dem Vertagungsantrag der FWG hatte die CSU im Bauausschuss noch abschließende Korrekturwünsche angemeldet, die ihr Parteifreund, Rechtsanwalt Thomas Guldenkirch, formuliert hatte. Guldenkirch, der im ersten Anwendungsfall der neuen Richtlinie am Kreuzacker die Grundbesitzer vertritt und damit der Gegenseite der Gemeinde! Nach Bedenken im Rat zog die CSU die Korrekturvorschläge zurück, trug sie aber dennoch zur Kenntnis vor.
Ungeachtet der Verständnisdefizite der FWG lehnten SPD, CSU, FDP und zwei Grüne gegen die Stimmen von FWG und zwei Grünen mit 14:8 Stimmen die Vertagung ab und verabschiedeten die neue Grundlage der Ortsentwicklung.


19.10.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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