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Lesermail zum Artikel: 'Alle Klarheiten beseitigt'

Die Genehmigung von Bauvorhaben ist immer eine Gratwanderung zwischen zwei oft gegensätzlichen Interessen. Einerseits hat der Antragsteller oft den Wunsch, das Maximum an nutzbarer Wohnfläche, und damit wirtschaftlichem Erfolg, genehmigt zu erhalten. Andererseits muss die Gemeinde im Interesse der Gesamtheit der Bürgerinnen und Bürger das Bild ihres Ortes erhalten und behutsam weiter entwickeln.
Dazu gilt in Gebieten ohne Bebauungsplan §34 BauGesetzbuch. Das heisst, ein Bauantrag muss sich „in die nähere Umgebung einfügen“. Ob er „sich einfügt“, ist eine Entscheidung, die der Bauausschuss oder Gemeinderat zu treffen hat. Je nach Interessenlage oder auch je nach persönlichem Geschmack führt so eine Entscheidung manchmal zu Reaktionen wie: „warum waren die so kleinlich und haben das nicht genehmigt?“ oder aber andernfalls zu: „wer hat denn das genehmigt?“.
Bei diesem Bauvorhaben war unsere Fraktion von Anfang an im Zweifel, ob es nicht alle Maßstäbe in der Holzhackerstraße sprengt. Die weitgehende Zustimmung zur Bauvoranfrage war eine Zustimmung mit Bauchschmerzen und „gerade noch“.
Als dann in der neuen Vorlage auch noch das Dachgeschoss als Vollgeschoss ausgeführt werden sollte, eine weitere Mehrung, war für uns die Grenze der Zustimmungsfähigkeit überschritten. Nachverdichtung ist ein möglicher Weg, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Dies muss aber mit Augenmaß geschehen.
Peter Lemmen (Gemeinderat, SPD)

(weitere Lesermails)


27.06.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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