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Lesermail zum Artikel: 'Warnschilder reichen'

Auf der Homepage der Gemeinde Oberschleißheim kann man die beiden Anträge und die Protokolle zu diesem Thema, die durch den UVA am 21.04.2016 behandelt wurden, nachlesen. Auf Schleißheimer-Zeitung.de wurde am 30.10.2013 folgender Artikel veröffentlicht: Verkehrsbeunruhigung unnötig. Herr Bürgermeister Kuchlbauer hat in seinem Leserbrief dankenswerter Weise diesen Bericht richtiggestellt.
Jedoch wurde aufgrund dieses Berichtes im Juli 2015 ein Antrag auf Überprüfung von geeigneten Maßnahmen gestellt. Pflanztröge wurden in dem Antrag als ein Beispiel angeführt. Alternative Maßnahmen sollten durch die Gemeinde geprüft werden.
Dem Verkehrsausschuss wurde aufgrund dieses Antrages nach Überprüfung durch die Gemeindeverwaltung folgender Beschlussvorschlag gemacht: „Die Gemeinde stimmt dem Aufstellen und der erstmaligen Bepflanzung von je zwei Pflanztrögen in den Straßen „Hirtwiese“, Klosterwiese“ und „Am Ried“ zu. Die Anlieger verpflichten sich vorab schriftlich, die Pflege zu übernehmen."
Jetzt wurde bei der Gemeinde in diesem Themenzusammenhang sehr kurzfristig, nämlich einen Tag vor der UVA-Sitzung, ein ergänzender zweiter Antrag eingereicht. In diesem wurden zwei weitere Vorschläge mit ausführlicher Begründung gemacht.
1. Vorschlag: Verkehrsberuhigter Bereich;
2. Vorschlag "Gefahrenzeichen Kinder" in Kombination 10 km/h.
Würde keiner dieser beiden Vorschläge Berücksichtigung finden, wäre die Alternative der vorliegende Beschlussvorschlag der Verwaltung. Bei diesem zweiten Antrag wurde auch darauf hingewiesen, dass es sich bei den Stichstraßen um Sackgassen handelt.
Wie im oben angeführten Beschlussvorschlag zu sehen ist, wurde dieser Aspekt seitens der Gemeinde bis zu diesem zweiten Antrag noch gar nicht berücksichtigt. Sonst hätte man dies ja sicherlich in den Beschlussvorschlag mit aufgenommen.
Herr Kuchlbauer führt an, dass die Straßenführung in den Stichstraßen verkehrsberuhigend sei. Das ist falsch! Denn die Anwohner im hinteren Bereich der Straßen haben eine lange, kerzengerade Fahrbahn vor sich. Des Weiteren sind parkende Fahrzeuge am rechten Fahrbahnrand zwar eine Geschwindigkeitsbremse, jedoch nur für die Dauer ihrer Parkzeit. Neben seltsamen Blicken findet man auch ab und zu einen Zettel hinter der Windschutzscheibe mit der Bitte, die freie Fahrt nicht zu behindern.
Ich stelle mir folgende Fragen:
- Warum wurde seitens der Gemeinde bzgl. der Pflanztröge ein Beschlussvorschlag unterbreitet, der dann vom Ausschuss nicht befürwortet wurde? Denn eine Behinderung der Müllabfuhr findet nicht statt. Und wenn schon. Eine Behinderung wäre ja schließlich der Sinn der Sache. Oder wurde der Beschlussvorschlag in der Sitzung gar nicht mehr behandelt, da am Tag vor der Sitzung ein zweiter Antrag eingegangen und damit der erste Antrag "hinfällig" gewesen ist?
- Warum wurden in der Zone 30 bisher lediglich am Beginn und am Ende jeweils Zonen-Schilder aufgestellt? Seit Jahren herrscht Stillstand in Sachen Verkehrsberuhigung. In anderen Ortsbereichen sind wenigsten mehrere Fahrbahnpiktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht, die unverantwortliche Fahrer an die Gefahren erinnern. Auch der Fußgängerüberweg in der Hirschplanallee wurde vor einigen Monaten entfernt. Er soll erst wieder im Herbst eingerichtet werden.
- Auf Schleißheimer-Zeitung.de heißt es, dass sich der Ausschuss auf den Versuch mit dem Schild einigte. Wer erklärt den Versuch für gelungen oder gescheitert? Und wann? Wenn innerhalb eines Jahres kein Kind schwer verletzt oder getötet wurde?
In der öffentlichen Niederschrift des Ausschusses heißt es: "Da nach Auskunft der Anlieger überwiegend Ortsfremde in die drei Stichstraßen fahren, die nicht wissen, dass es sich um Sackgassen handelt...." Kann man als Verwaltung ernsthaft glauben, dass die Anliegerstraßen hauptsächlich durch "Ortsfremde" benutzt werden? Also bitte!
Mir ist kein Anwohner der vorderen Bereiche der Stichstraßen bekannt, der von der Gemeinde zur Verkehrssituation befragt wurde. Dies soll aber nicht heißen, dass es doch so ist. Alle Bewohner, die ich kenne und die sich über zu schnelles Fahren beschweren, wundern sich, dass es leider so viele Anlieger gibt, die offensichtlich erst durch Erfahrung klug werden.
Dass man jetzt einige wenige Ortsfremde (nicht Taxi, Behindertentransporter, Kurierfahrer), die sich in die Seitenstraßen verirren, als Sündenbock nimmt, ist bequem, aber nicht zielführend. Und selbst wenn man sich auf die vom Navigationsgerät Fehlgeleiteten beruft: Wäre nicht auch gerade das ein Grund, diese Leute zu angepasster Fahrweise "zu zwingen"?
Aber wie gesagt, ein Hauptproblem sind viele "regelmäßige" Benutzer. Ich habe Verständnis für die Gemeinde, wenn sie sich auf die Parkplatzproblematik beruft. Denn die spielenden Kinder auf der Straße brauchen in einigen Jahren den Platz, um ihre Autos parken zu können. Trotzdem muss man sich folgende Frage stellen: Muss erst etwas passieren, bevor etwas geschieht?
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Meyr
 
(weitere Lesermails)


04.05.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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