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ORTSGESCHEHEN

Autobahnzufahrt wird komplett erneuert

Mit der anstehenden Verbreiterung der Autobahn A92 bei Ober- und Unterschleißheim wird auch die Anschlussstelle Oberschleißheim komplett erneuert. Anstelle der Zu- und Abfahrten über Ampelschaltungen bilden die dann sechsspurige Autobahn und die vierspurige Bundesstraße B471 künftig ein "Kleeblatt" mit hindernisfreien Fahrverbindungen in alle Verkehrsbeziehungen.
Die höchst gefährlichen Rückstaus auf die Abbiegspuren der Autobahn sollen damit ebenso ein Ende haben wie möglichst auch der Rückstau auf der Bundesstraße bis in den Ort. Dazu wird zur Aufnahme der vielfältigen neuen Verkehrsbeziehungen eine neue, breitere Autobahnbrücke nördlich neben die alte gepflanzt. Die B471 wird folglich nach Norden verschwenkt und verläuft von der Anschlussstelle weg dann in größerer Distanz zum historischen Dachauer Kanal. Der Brückenneubau ermöglicht auch, dass die bestehende Anschlussstelle während der Bauphase des "Kleeblatts" in Betrieb bleiben kann.
Als weiteren Puzzlestein in die großflächige Veränderung des Gebiets bringt die Gemeinde Oberschleißheim die geplante Westumfahrung ein, mit der die Staatsstraße 2342 aus dem Ort parallel zur Autobahn verlegt werden soll. Die Autobahndirektion Südbayern mit der Federführung für die neue Anschlussstelle und das Staatliche Bauamt Freising, unter dessen Obhut die Staatsstraßenverlegung geplant wird, seien hier "in intensiver Abstimmung", versichert Josef Seebacher, Sprecher der Autobahndirektion. So sei in den Plänen zu A92 und B471 für die Verlegung der Staatsstraße ein Korridor freigehalten.
Bürgermeister Christian Kuchlbauer zeigte sich in einer ersten Reaktion angetan von den Plänen. "Das ist die Lösung, die ich favorisiere", sagte er. In Verkehrskonferenzen habe er immer angeregt, die Autobahnanschlussstelle ampelfrei auszugestalten, daher sei er "ein bisserl stolz", dass dieser Ansatz nun aufgegriffen worden sei.
Der Ausweichverkehr von der Engstelle Allacher Tunnel über A92 und B471 könne so "besser abfließen", erwartet der Bürgermeister und werde daher die Rückstaus nach Oberschleißheim vermindern. Man sei in Kooperation der beiden Ämter um eine "vernünftige Lösung für Oberschleißheim bemüht", versicherte auch Behördensprecher Seebacher.
Der sechsspurige Ausbau der A92 auf dem Teilstück ist schon seit 2014 im Genehmigungsverfahren. Mitten in dieses Planfeststellungsverfahren platzte dann jedoch die Absicht aus Berlin, die Bundesstraße B471 zwischen Dachau und Badersfeld auf vier Spuren zu verbreitern, was die komplette Umplanung der Autobahnanschlussstelle nach sich zog. Das östliche Teilstück der B471 zwischen Autobahnzufahrt und Oberschleißheim bleibt freilich zweispurig.
Die neuen Pläne der Autobahndirektion sind ganz frisch und teilweise noch nicht im Detail ausgearbeitet. Erstmals öffentlich präsentiert werden sollen sie voraussichtlich am 10. Mai im Oberschleißheimer Gemeinderat. Mit der Neuplanung will die Autobahnbehörde dann noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren fortsetzen.
Wie der sechsspurige Ausbau der A92 sind auch die Verbreiterung der B471 und die Verlegung der Staatsstraße 2342 bereits in amtlichen Fahrplänen priorisiert. Für dan Ausbau der B471 gibt es noch keine vertieften Planungen, für die Staatsstraßenverlegung will sich das Staatliche Bauamt noch heuer auf eine Linienführung festlegen. In welcher Reihenfolge und in welchen Zeiträumen es freilich zur Umsetzung kommt, ist derzeit noch unwägbar.
 
(hierzu sind Lesermails eingegangen)


15.04.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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