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ORTSGESCHEHEN

Neue Wohnungen am Kreuzacker

Das nächste Neubaugebiet soll am sogenannten Kreuzacker entstehen. Zwischen Moosweg und St.Margarethen-Straße wird damit auf rund 1,6 Hektar Fläche begonnen, eine innerörtliche Baulücke zu schließen. Entstehen sollen mehrere Wohnblöcke für Geschosswohnungsbau.
Hinter verschlossenen Türen verhandelt der Gemeinderat über eine Oberschleißheimer Umsetzung der sogenannten "Sozialgerechten Bodennutzung", einer Möglichkeit, die für den Grundbesitzer entstehende Wertsteigerung an den Infrastrukturkosten der Allgemeinheit zu beteiligen.
Zunächst hatte die Gemeinde eine Planung zur Bebauung des gesamten Geländes zwischen St.Margarethen-Straße und Schäferanger erstellen lassen, das die Erschließung und nötige Gemeinbedarfseinrichtungen sinnvoll auf die Fläche verteilt. Weil aber der mittlere der drei Grundeigentümer dieses Areals keinesfalls mitziehen will, ist diese Planung akut nicht umsetzbar. Nun hat sich der Gemeinderat darauf verständigt, zunächst den Kreuzacker als separates Baugebiet zu erschließen, allerdings so, dass eine später Weiterentwicklung des Gesamtgeländes nicht verbaut wird.
Einmütig hat der Gemeinderat nun als ersten Eckwert für das Neubaugebiet festgelegt, Geschosswohnungsbau entstehen zulassen. In einem ersten Grobraster vorgesehen sind drei längere Blöcke in Nordwest-Südost-Richtung, die bis zu vier Geschosse erhalten sollen. in die nordöstliche Grundstücksspitze sollen als Übergang zu den angrenzenden Flachbungalows des Glasangers kleinere Stadtvillen gesetzt werden.
Das gesamte Gebiet soll über eine Tiefgarage erschlossen werden, deren Zufahrt im Eck von St.Margarethen-Straße und Michaelianger vorgesehen ist. Innerhalb des Quartiers soll es daher nur Fußwege geben.
Angeregt wurde vom Gemeinderat wür die weitere Planung eher eine noch höhere Gebäudeentwicklung, was in unmittelbarer Nähe zur neuen Ortsmitte und zur S-Bahn vertretbar sei. Die Grünen forderten die Umsetzung innovativer Wohnkozepte wie Mehrgenerationenwohnen oder Genossenschaftsbau.
Die Widmung für den Geschosswohnungsbau ist nun die Grundlage für die weitere Umsetzung der "Sozialgerechten Bodennutzung". Hierzu hat der Gemeinderat bereits eine Sondersitzung hinter verschlossenen Türen abgehalten, um sich über das Instrument zu informieren und seine Anwendung bei der Baulandausweisung zu beraten.
Im Rathaus wird erwartet, dass auch für die nordwestliche Parzelle demnächst ein Antrag zur Bebauung eingehen wird. Laut der übergreifenden Strukturplanung sollte in dem nördlichen Stück eine neue Kindertagesstätte entstehen.


16.03.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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