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ORTSGESCHEHEN

Keine Party in der Fliegerhalle

Galas und Parties im Ambiente der historischen Junkers-Hallen auf dem Flugplatzgelände? Firmenveranstaltungen wie Produktpräsentationen oder Tagungen oder auch Feste in den dann sanierten und modernisierten Hallen, in Koexstizenz mit den Flugsportvereinen, die dort untergebracht sind?
Die Pläne eines privaten Veranstaltungsmanagements hat das Rathaus jetzt zurückgewiesen. Der Umgriff des historischen Flugplatzes soll ruhig und beschaulich bleiben, die Wege dort möglichst Skatern und Radlern vorbehalten.
In den alten Junkershallen wurden schon gelegentlich die Flugzeuge der Luftsportvereine zur Seite gerollt und in dem stylischen Ambiente dann Party gemacht. Nicht zuletzt traditionelle Feste der Vereine selbst haben dafür den Takt vorgegeben.
Ein Münchner Veranstaltungsmanagement wollte diese Location nun in großem Stil erschließen. Von März bis November sollte dort in etwa einmal pro Wochenende Betrieb sein, in den Wintermonaten noch einmal monatlich. Die alten Hallen würden dafür saniert, modernisiert und für die nötigen Veranstaltungsauflagen ertüchtigt.
Stattfinden sollten nur vorab gebuchte Veranstaltungen mit folglich geschlossenem Teilnehmerkreis. Veranstaltungsende solle nie nach Mitternacht sein, so die Programmplanung, und die Anfahrt erfolge zentral über Shuttle-Busse ab München.
Bürgermeister Christian Kuchlbauer (FWG) hatte gegen den Vorstoß keine Bedenken. "Für die Gemeinde sind keine Beeinträchtigungen etwa hinsichtlich Lärms zu erwarten", heisst es in der Vorlage des Gemeindebauamts, "die zusätzlich verkehrliche Belastung hält sich aufgrund des beabsichtigten Shuttle-Verkehrs nach aller Voraussicht in einem vertretbaren Umfang".
Speziell SPD und CSU sahen dies im Bauausschuss des Gemeinderates jedoch deutlich anders. "Was haben wir davon?", fragte CSU-Sprecherin Gisela Kranz. Die anvisierten Rahmendaten könnten sich im Erfolgsfall schnell verändern, es könnten mehr Veranstaltungen werden, sie könnten länger dauern und dass alle Gäste immer ausschließlich mit einem Bus kämen, sei kaum glaubhaft. Sie wolle jedenfalls "nicht die Situation da hinten zur Partyzone aufmotzen".
SPD-Sprecher Florian Spirkl sah vor allem im erwartbaren Kfz-Verkehr Konfliktpotential mit der Erholungsnutzung der Trasse durch Radler, Spaziergänger und Skater. Gelegentliche Veranstaltungen seien vorstellbar, sagte Christine Fichtl-Scholl (SPD), aber nicht die ins Auge gefasste Frequenz.
Für die FWG drehte Stefan Vohburger die Sichtweise um: "Es bringt uns vielleicht nichts, aber es stört auch nicht", sagte er, "das ist sicher nicht lauter als manche Flugzeuge und Hubschrauber, die dort starten". Der Verkehr von Neuherberg über die Jägerstraße tangiere den Ort überhaupt nicht.
Gegen die Stimmen der FWG und von Gaby Hohenberger (Grüne) lehnten SPD, CSU und Helga Keller-Zenth (Grüne) den Antrag mit 8:5 Stimmen ab.


15.03.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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