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Standort für Produktion und Forschung

Standort für Produktion und Forschung

Völlig neu aufgestellt wird das stillgelegte Druckereigelände an der Gewerbestraße. Der neue Eigentümer, der Projektentwickler "Beos", plant einen kleinteiligen Gewerbepark, der vor allem für produzierende Betriebe geeignet sein werde.
Nebengebäude auf dem Areal zwischen Mittenheimer Straße und Bahnlinie werden in den kommenden Wochen entfernt und durch Neubauten ersetzt, die im Verbund mit den zwei verbleibenden zentralen Hallen rund 27.000 Quadratmeter Nutzfläche bieten sollen. Gezielt will "Beos" den "örtlichen Mittelstand" als bevorzugte Mieter gewinnen.
"Wir hoffen, dass wir eine bunte Mischung in die Hallen bekommen", schildert Katja Rüdiger, die Standortleiterin Süd der deutschlandweit operierenden "Beos", die Zielrichtung. Die architektonisch hochwertigen Zentralhallen der früheren Druckerei mit Baujahr 1974 und 1994 seien sehr gut belichtet, so dass sie ideal geeignet seien für produzierendes Gewerbe, auch Forschung sei gut vorstellbar.
Die Hallen werden weitgehend entkernt und mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Alle vier Nebengebäude auf dem Gelände, die Technikzentrale, eine Hausmeisterwohnung und ein rund 20 Meter hohes Hochregallager unmittelbar an der Bahntrasse, werden in den nächsten Wochen abgerissen.
Neubauten will "Beos" dann an die bestehenden Haupthallen andocken, so dass ein geschlossener Gebäudekomplex entsteht. Die komplette Südfront soll mit einem Ladehof erschlossen werden. Anbieten will "Beos" Mieteinheiten von 1700 bis 5100 Quadratmeter.
Schon jetzt lägen "diverse Anfragen" vor, betont Projektmanager Andreas Blüml, man habe Interessenten auch schon das Gelände gezeigt. "Beos" will auch seinen rund 700 Mietern bundesweit das neue Objekt als Standort für eine Neuorientierung Süd empfehlen. Und dazu stehe "der örtliche Mittelstand ganz oben auf der Liste potentieller Mieter", versichert Rüdiger. Mit dem Rathaus sei man an "partnerschaftlichem" Auskommen interessiert, betont Blüml: "Wir werden nichts an der Gemeinde vorbei entwickeln".
2016 will "Beos" planen, den Altbestand abtragen und mit der Modernisierung der Hallen beginnen. Erste Mieter könnten wohl im ersten Quartal 2017 einziehen, während Bauarbeiten auf dem Gelände noch parallel liefen. Ende 2018 soll der neue Gewerbepark vollendet und auch voll bezogen sein. Am Namen und einem Logo für das Projekt feilt "Beos" gerade.
Der 1997 in Berlin gegründete Projektentwickler hat mittlerweile 80 Mitarbeiter und mehrere Verwaltungsstandorte in Deutschland, als jüngster seit April 2013 München. "Beos" verwaltet nach eigenen Angaben zwei Millionen Quadratmeter Mietfläche, wobei Kern der Betriebsstrategie ist, fast ausschließlich bestehende Objekte aufzuwerten. Projektmanager Blüml wird das Oberschleißheimer Geschäft nun vom Kauf bis zum letzten Mietvertrag begleiten. Im Großraum München verwaltet "Beos" zwei Objekte in Kirchheim sowie weitere in Eching, Schwaig, Maisach, Puchheim und neuerdings auch das ehemalige "Avon"-Gelände in Neufahrn.
Die Druckerei Bruckmann, die sich Anfang der 1970er Jahre als eines der ersten Aushängeschilder des Gewerbestandorts Oberschleißheim hier angesiedelt hatte, gab nach mehreren Umstrukturierungen Mitte 2015 den Betrieb auf. Bis Ende des Jahres wurden die teilweise gigantischen Druckereimaschinen abgebaut, seit dem Jahreswechsel stehen die Hallen leer.
Die Grafik von "Beos" zeigt mit Blick von der Gewerbestraße aus rot unterlegt die Haupthallen, die erhalten bleiben, und blau die Gebäude, die demnächst abgerissen werden.


11.03.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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