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Lesermail zum Artikel: 'Arbeitsplatz für Krippenplatz?'

Als Mitglied des Elternbeirates der Kinderkrippe "Mäusenest" stehe ich keineswegs hinter der Forderung einer entsprechenden Bescheinigung. Denn sie berücksichtigt einfach nicht, dass es nicht nur „die Mutter, die an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt“, gibt.
Ich selbst zum Beispiel konnte wegen Befristung meiner Arbeitsstelle nach Ablauf der Elternzeit für mein zweites Kind nicht an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren. Nach Zusage auf einen Krippenplatz war es mir aber möglich, mich zu bewerben und zeitnah wieder eine neue Stelle anzutreten.
Und es handelt sich bei mir keineswegs um einen Einzelfall, wie ich aus Gesprächen mit anderen Müttern weiß. Tatsächlich kehren einige Mütter nicht mehr an ihren alten Arbeitsplatz zurück (z.B. befristete Verträge ausgelaufen, gefordertes Stellenprofil – z.B. Reisetätigkeit – nicht mehr erfüllbar).
Kündigung in der Elternzeit? Auch nicht unmöglich. Entsprechend wären alle diese Mütter damit nicht mehr in der Lage, sich ohne vorherige Zusage auf einen Krippenplatz auf eine neue Stelle zu bewerben.
Seit dem 1.8.2013 besteht zudem ein Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung (24 SGB VIII). Auch hieraus wird nicht ersichtlich, dass antragstellende Eltern bereits bei Bewerbung um einen Krippenplatz eine Arbeitsstelle vorweisen müssen.
Möchte man wirklich diejenigen benachteiligen, die einen Krippenplatz benötigen, um überhaupt erst wieder eine Berufstätigkeit aufnehmen zu können, weil, aus welchen Gründen auch immer, eine Rückkehr an den alten Arbeitsplatz nicht möglich war?
Zu dem Vorwurf, dass Krippenplätze von nicht berufstätigen Eltern/Müttern belegt werden: Auf Grund der hohen Kosten für einen Krippenplatz ist das sicher die absolute Ausnahme (in Oberschleißheim). In der Regel handelt es sich hierbei um einzelne Kinder, die noch wenige Monate bis zum Kindergarteneintritt haben und die Mütter wegen eines weiteren Kindes in Elternzeit gegangen sind. Und diese Mütter waren vorher alle berufstätig, hatten also bei Vergabe der Plätze alle einen „berechtigten“ Anspruch auf einen Krippenplatz…
Bitte berücksichtigen Sie auch die Überschrift des Artikels: Es geht hier ausschließlich um die Vergabe von Krippenplätzen, Kindergarten- und Hortplätze sind sicherlich ein eigenes Thema.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Sabrina Porada
 
(weitere Lesermails)


07.03.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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