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Lesermail zum Artikel 'Wir stemmen das'

Interessant, interessant. Wie dem Artikel zu entnehmen ist, soll, lt. Verein „Vabosh“, die Gemeinde den alten Bahnhof kaufen. Nun scheint für den Verein „Vabosh“ die Zeit für Patenschaften gekommen zu sein.
Wobei Bürgerbeteiligung und Patenschaften in einen Topf geworfen werden. Ich verstehe unter Bürgerbeteiligung eine Beteiligung an einem kommunalpolitischen Prozess oder kommunale Maßnahmen mit Gewinnerwartungen wie beim Solardach der Berglwaldschule. Was soll es nun sein?
Mir ist bekannt, dass, wie vor einem Jahr in der Schleißheimer Zeitung berichtet wurde, der Gemeinderat der Gemeindeverwaltung ein Verhandlungsmandat erteilt hat. Von einem Kauf ist hier nicht die Rede gewesen. Nach meinen Informationen hat sich an den Tatsachen bis heute nichts geändert.
Desweiteren sind im Haushalt 2016 und in den Folgejahren keinerlei Beträge für den Kauf enthalten. Außerdem sollen dieses Jahr, wie aus den Medien zu entnehmen war, die Gespräche für die Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs entlang der S1 wieder aufgenommen werden. Dies ist sicher aboslut notwendig, nachdem nun die Express-S-Bahn sowie die Erweiterung des Regionalverkehrs auf der S1-Strecke konkret geplant sind. Damit verändern sich die Schrankenschließzeiten drastisch.
Das Problem kann nur mit einer Beseitigung des höhengleichen Bahnübergangs mit einer Straßenunterführung oder der Tieferlegung der Bahn gelöst werden. Bei der Tieferlegung der Bahn in einen Trog wird lt. den letzten mir bekannten Plänen sowohl der „alte Bahnhof“ als auch die Radlerunterführung der Maßnahme zum Opfer fallen.
Nachdem alles so vage ist, verstehe ich nicht, warum man bereits heute Patenschaften übernehmen soll. Was passiert, wenn der Kauf nicht zustande kommt? Erlischt dann die Patenschaft ersatzlos?
Patenschaften für Fenster, Türen oder andere Bauteile, ist dies rechtlich überhaupt möglich? Wie steht ein möglicher Eigentümer dazu?
Das alles ist mir zu ungewiss. Außerdem fehlt mir ein schlüssiges und konkretes Finanzierungs- und Sanierungskonzept. Darum werde ich beim „stemmen“ nicht dabei sein.
Emil Köbele
 
(weitere Lesermails)


17.02.2016    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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