Grundschule bleibt bis 2022 Baustelle

Mindestens drei Jahre wird die Grundschule in der Parksiedlung noch Baustelle bei laufendem Schulbetrieb bleiben. Nach dem gerade laufenden Anbau des Kinderhorts und erster Sanierungsarbeiten in der Schule werden ab 2019 weitere Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen in größerem Stil vorgenommen.
Beide Gebäude erhalten komplett neue Grundrisse und dadurch zusätzliche Räume als Kurs- oder Ruheräume. Dazu werden von den Böden über die Heizung bis zum Anstrich beide Häuser radikal erneuert.
Das Rathaus erwartet für dieses Maßnahmenpaket einen Sanierungsaufwand von rund 2,5 Millionen Euro. Darin noch nicht enthalten ist eine neue Möblierung und modernere Ausstattung. Der Bauausschuss des Gemeinderats hat das Projekt jetzt einstimmig an den Finanzausschuss durchgewunken, der die Kostenseite klären soll.
Da die Bauarbeiten nur in den Schulferien erfolgen sollen, ist eine zweijährige Bauphase terminiert. Losgehen soll es in den Herbstferien 2019 und kalkuliert ist eine Bauzeit bis in die Weihnachtsferien 2021/22.
Sebastian Riedelbauch kritisierte im Ausschuss den langsamen Ablauf: „Alle an der Schule sind frustriert, aber es passiert nichts“. Für 2018 habe man die dringend nötige Sanierung der Toiletten vorgehabt, was dann wegen der Gesamtplanung storniert wurde. Die liege nun erst Ende 2018 vor. „Wir haben ein Jahr verloren“, monierte Riedelbauch.
Nach den Bauarbeiten steht noch eine neue Freiflächengestaltung an. Notwendig wäre dabei auch eine Erneuerung des Tartan-Spielfelds und von der Schulleitung wurde eine Schulhofüberdachung angemahnt. Weiterer Sanierungsbedarf steht schließlich in der Turnhalle an. Bürgermeister Christian Kuchlbauer hat nun zunächst das Sanierungspaket zur Umsetzung vorgeschlagen. Bei den Außenanlagen müsse vor einer konkreten Planung erst noch „das Notwendige vom Wünschenswerten geschieden werden“.

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